Kurs Global Studies debattiert

”Fat tax on highly-processed and sugary food?”- “Days off at school above 30 degrees?” – ”Maximum age of 65 for Presidents?”

berichtet von Dr. Oliver Greuling

Das waren die Themen über welche die Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs Global Studies der Eingangsklassen vom Wirtschaftsgymnasium in Teams gegen die JS1er und in gemischten Teams mit den Eingangsklassen aus dem Global Studies am Wirtschaftsgymnasium der Wessenberg-Schule (WBS) in Konstanz am 16. Juli 2026 debattierten.

„Blick vom Rhein auf die Schule Wessenberg-Schule“
Quelle: Wessenberg-Schule Konstanz

Der Bildungsplan Global Studies an Beruflichen Gymnasien fordert dazu auf, im Rahmen von Debating an inner- oder außerschulischen Wettbewerben teilzunehmen. Wir folgten darum gerne der Einladung unserer ehemaligen Kollegin Miriam Hanser an die herrlich am Rhein gelegene WBS nach Konstanz, wo sie uns mit ihren Kursen herzlich begrüßte und an dem heißen Sommertag gastlich bewirtete.

Im Vorfeld der Debatten wurden fast zwanzig mögliche Themen (Motions) aus beiden Schulen gesammelt, und man konnte sich unabhängig voneinander auf die oben genannten einigen. Während die eine Herausforderung darin bestand, den vermutlich hitzebedingten Schwund an Schülerinnen und Schülern bei der Bildung der gegeneinander antretenden Teams zu kompensieren, war die erste bereits mit der Vorbereitung der Motions angenommen worden.

Künstliche Intelligenz (KI) als Hilfe zu verwenden beim Vorbereiten einer Debatte gehört inzwischen zum Standard. Sofern dabei das Erlernen des sinnvollen Einsatzes von KI berücksichtigt wird, dürfte das aus didaktischer Perspektive vertretbar sein. Im Verlauf der Debatten zeigte sich jedoch, dass selbst mit KI unterstützte Argumentationslinien nicht durchgängig überzeugend sind, wenn man im Laufe der Debates nur schwer auf die Argumentation des unmittelbar vorangehenden Speakers und auf spontane Zwischenfragen der Gegenseite eingeht. Die drei unabhängigen Judges von den beiden Schulen wussten genau das neben der Stringenz der Argumente der jeweiligen Teams bei ihren Bewertungen zu berücksichtigen.      

Beim Debating geht es nicht in erster Linie darum, mit seinem Team zu gewinnen. Im Vordergrund steht der faire und schlagfertige Austausch des Teams Pro und des Teams Contra zu einer Gesetzesvorlage mit inhaltlich begründeten Argumenten.

Entgegen des gängigen Vorurteils, junge Menschen seien vor allem hedonistisch und wenig kundig in Bezug auf gesellschaftspolitische Themen, wurde gezeigt, dass die Argumente von einem hohen Grad an Reflexion zeugten und sie stichhaltig mit Daten belegt waren. Darüber hinaus war es eine großartige Leistung, sich in freier Rede in der englischen Sprache zu behaupten, was ein Erleben in Bezug auf die Größen Selbstwirksamkeit einerseits und demokratische Teilhabe andererseits steigerte.  

KZ Gedenkstätte Oberer Kuhberg

Abschlussausflug der BK1-Klassen nach Ulm

berichtet von Sara Koch

Mit allen drei BK1 Klassen machten sich die Klassenlehrer Julius Igel, Christoph Capelli und Sara Koch am 08.07.2026 auf nach Ulm, um dort die KZ Gedenkstätte Oberer Kuhberg zu besuchen und im Anschluss in der Stadt Mittag zu essen. Außerdem begleitete uns Ulrich Kees vom Kreisarchiv Ravensburg, dem wir zu verdanken haben, dass wir diesen Ausflug kostenfrei anbieten konnten. 

Etwas schade war, dass doch einige gefehlt haben. Unter denen, die dabei waren, wurde es als positiv wahrgenommen, am Ende des Schuljahres noch gemeinsam als Gruppe etwas zu unternehmen. Immerhin werden die Klassen so nicht bestehen bleiben und einige Schüler*innen verabschieden sich in eine Ausbildung. Auch wenn die Rückmeldung kam, dass das Wetter zur guten Stimmung beigetragen hat, so ist dieser Aspekt aus pädagogischer Sicht vielleicht zwiespältig zu sehen.

Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg diente von 1933 bis 1935 als Männergefängnis, vor allem für politisch Gefangene. Als kältester Ort Ulms – windig im Außengelände und bitterkalt in den unterirdischen klammen Zellen – haben wir diesen Ort nicht wahrgenommen. Ein Mitfühlen, wie es den insgesamt 600 Gefangenen dort ergangen sein musste, blieb uns schon durch die milden Bedingungen erspart. Manche Schüler*innen fanden es schade, dass sie das Gelände nicht selbstständig und in ihrem Tempo erkunden konnten, andere lobten aber die Führungen als sehr informativ. Erinnerungskultur in einer Generation aufrecht zu erhalten, die mit neuer rechter Propaganda aufwächst und hier auch immer wieder gesagt bekommt, dass es dieses ständige Erinnern nicht mehr brauche, ist alles andere als einfach und so passt auch, dass die Schüler*innen regelrecht irritiert waren, dass in diesem Gefängnis kein Mensch gestorben ist.

Im Unterricht konfrontiert mit der überwältigenden Grausamkeit des Holocausts, schien dieser Ort beinahe harmlos. Dabei kann man an der Gedenkstätte Oberer Kuhberg aber sehen, wie direkt nach der Machtübernahme Gebäude umfunktioniert wurden und eine massive und aggressive Verfolgung von politischen Gefangenen betrieben wurde. Ein sehr aufmerksamer Schüler bemerkte, wie positiv er es fände, dass die Einzelzelle von Kurt Schumacher nicht eingerichtet worden sei, weil es keine Belege über die Einrichtung gegeben habe. Hier zeigt sich eine Sehnsucht nach wissenschaftlicher Korrektheit, die man aus pädagogischer Sicht nur begrüßen kann und die sicher auch im Sinne von Herrn Kees vom Kreisarchiv sein wird. An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank für die Finanzierung dieser Exkursion!

Alpencross 2026

Der Alpencross 2026: Ein unvergessliches
Abenteuer über die Alpen

berichtet von Felix Singler 

Am Mittwoch, den 17. Juni, begann unser Abenteuer in Ravensburg am Bahnhof. Mit Vorfreude verluden wir unsere Fahrräder und machten uns auf den Weg, um pünktlich um 9:15 Uhr den Zug nach Landeck zu nehmen.

Zwar mussten wir aufgrund eines verpassten Zuges eine kleine Verzögerung in Kauf nehmen, doch der Einrolltag verlief anschließend ohne weitere Komplikationen. Die ersten 28 Kilometer mit 340 Höhenmetern boten uns die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre den Einstieg zu finden und uns
auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Nach einer erholsamen Nacht erwartete uns der erste „echte“ Fahrtag: Von Pfunds nach Mals überwanden wir etwa 48 Kilometer und stolze 1.310 Höhenmeter. Die Route führte vorbei an der alten Grenze und den
historischen Panzersperren, hinauf zum Anstieg und dann über den Bunker Trail hinunter zum Reschensee. Nach diesem kräftezehrenden Tag freuten sich alle auf eine frühe Nachtruhe und waren gespannt, welche Überraschungen die nächsten Etappen bereithalten würden.

Der dritte Tag bescherte uns eine der landschaftlich beeindruckendsten Strecken des Alpencross. Hoch über Valmora ging es Richtung Bormio, begleitet von atemberaubenden Ausblicken und einer genussvollen Pause zur Stärkung. Der Abstieg wurde durch ein plötzliches Gewitter unterbrochen, sodass wir Schutz in einer Berghütte suchen mussten. Nachdem der Regen nachließ, wagten wir die restliche Strecke und erreichten – zwar durchnässt, aber unversehrt – Bormio nach 54 Kilometern und 1.480 Höhenmetern.

Auch Tag vier hatte einiges zu bieten: Mit etwa 60 Kilometern und 1.430 Höhenmetern war dies einer der längsten Tage unserer Tour. Die ersten 30 Kilometer verliefen angenehm bergab, bevor ein steiler und heißer Anstieg uns erneut forderte. Der Lohn für die Mühe: Die Ankunft auf der Alm und ein erfrischendes Getränk. Die anschließende Abfahrt gestaltete sich als besonders unterhaltsam, denn zahlreiche Trails und Hindernisse sorgten für Fahrspaß. Im Hotel stieg die Spannung, als wir gemeinsam das Deutschlandspiel gegen die Elfenbeinküste im Aufenthaltsraum verfolgten.

Am fünften Tag starteten wir mit etwas weniger Schlaf, doch die Vorfreude auf einen landschaftlich außergewöhnlichen Tag überwog. Die Route führte uns auf 2.400 Meter Höhe und bot grandiose Ausblicke. Der steile Trail erforderte viel Schieben, doch die Schönheit der Natur und der Kontakt mit dem letzten Schnee auf den Gipfeln machten dies mehr als wert. Die anspruchsvolle Abfahrt durch grobes, hochalpines Gelände stellte unsere Konzentration und Nerven auf die Probe. Abgesehen von kleinen Stürzen und zwei platten Reifen meisterten wir die Strecke ohne größere Probleme und legten nach 33 Kilometer und 1.500 Höhenmetern erschöpft die Beine hoch, um für die Finaletappe bereit zu sein.

Der letzte Tag verlangte noch einmal Geduld und Ausdauer: Mit 55 Kilometern und 1.373 Höhenmetern spürten wir die Anstrengung, doch die Vorfreude auf das Ziel beflügelte uns. Über Pora ging es einen zugewachsenen Trail hinunter, bis wir endlich am lang ersehnten und hart erkämpften Lago d’Iseo ankamen. Gemeinsam stürzten wir uns ins kühle Nass und feierten das Gefühl, dieses Abenteuer erfolgreich gemeistert zu haben. Ein ganzes Schuljahr Vorbereitung floss in diese sechs Tage – und
die Erleichterung und der Stolz waren deutlich spürbar.

Den wohlverdienten Erholungstag verbrachten wir entspannt am Pool und am See, reflektierten unsere Erlebnisse und tauschten uns über die Highlights der Tour aus. Der Alpencross 2026 bleibt uns als ein einzigartiges Erlebnis in Erinnerung, das Teamgeist, Durchhaltevermögen und Freude an der Natur vereinte.

Erasmus+-Sprachfahrt Italienischkurs

J1-Italienischkurse genießen zwei Wochen lang das dolce vita in Florenz

berichtet von Caroline Klatt und Mona Hornstein

Die J1-Italienischkurse der Humpis- und der Edith-Stein-Schule konnten im Rahmen der Erasmus+-Sprachfahrt zwei Wochen lang das dolce vita in Florenz genießen.

Neben kulinarischen Highlights wie einem Kochkurs standen auch kulturelle Programmpunkte auf dem Plan, darunter ein inspirierender Kunstworkshop. Natürlich durften auch die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten nicht fehlen: So wurde unter anderem der beeindruckende Palazzo Pitti besichtigt.

Exkursionen nach Siena – für viele die schönste Stadt Italiens – sowie zum Castello di Trebbio boten die Gelegenheit, die Toskana auch außerhalb von Florenz zu erkunden und in vollen Zügen zu genießen. Bei spannenden Betriebsbesichtigungen erhielten die Teilnehmenden zudem Einblicke in exklusives Kunsthandwerk: So konnte beispielsweise ein Mosaiktisch aus wertvollen Edelsteinen und Mineralien bestaunt werden, dessen Preis bei rund 1,5 Millionen Euro liegt.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Gemeinsame Abendaktivitäten, wie etwa der Besuch einer Karaokebar, stärkten den Zusammenhalt der Gruppe.

Obwohl im Rahmen des Sprachunterrichts jeden Morgen fleißig gelernt wurde, fiel das Lernen deutlich leichter, wenn man mitten im italienischen Alltag lebt.

„Unsere Gastmutter war soo toll und voll lieb.“

„Florenz war ein sehr schönes Reiseziel, da es viel zu erkunden gab und es nie langweilig war. Die Stadt hat viele schöne Sehenswürdigkeiten.“

„Der Unterricht war sehr hilfreich, da die Lehrer verständlich waren und den Unterricht an uns angepasst haben. Es war sehr abwechslungsreich.“

„Ich fand die Sprachfahrt sehr toll und ich würde es immer wieder machen. […] Die Gastfamilie war sehr toll und nett wir haben uns richtig wohl gefühlt.“

„Ich habe auch so viel erlebt mit meinen Freunden, was mir für immer im Gedächtnis bleiben wird.“

„Wir haben viel Italienisch gelernt, indem wir mit der Gastfamilie und mit Einheimischen geredet haben.“

Vielen Dank an das Team International für die tolle Unterstützung bei der Organisation!

Alpencross 2025/26

Optimale Vorbereitung auch im Winter beim Alpencross 2026

berichtet von Felix Singler

Der Alpencross 2026 hat sein Training gestartet und viele erfolgreiche Spinning-Einheiten im KJC absolviert.

Wir sind an unsere Grenzen gegangen, hatten aber auch viel Spaß dabei. Wir haben gelernt, wie ein effektives Training aufgebaut sein sollte, um maximale Fortschritte zu erzielen. Dieses angewandte Wissen durften wir direkt unter Beweis stellen, indem wir selbst eigene Einheiten geplant und gehalten haben. Zu einem guten Training gehört vor allem die richtige Intensivität aber auch die richtige Reihenfolge zwischen schnellem und schwerem Pedalieren. Die Pulsmessgeräte halfen uns, unsere Leistung besser zu kontrollieren.

Nun liegt es an uns diesen Trainingsfortschritt weiter auszubauen und draußen weiter zu trainieren. In den folgenden Wochen werden wir verschiedene Workshops mit unseren Kooperationspartnern haben. Dabei lernen wir in Zusammenarbeit mit Herbalife viel über Nahrungsergänzungsmittel, ihr nutzen, die richtige Verwendung und wie wir sie perfekt für den Alpencross nutzen können.
Des weiteren werden wir im Workshop mit der Firma Joos einiges über unsere Bikes lernen, und auch wie eine gute Reparatur unterwegs ablaufen sollte. Als letztes findet der Ausrüstungs Workshop statt. Dort werden wir viel über die richtige Ausstattung beim Alpencross reden. Was muss in unsere Rucksäcke rein?

Wie sind wir gut gerüstet und gekleidet für den Alpencross, der am 17. Juni stattfinden wird.
Wir freuen uns und sind gespannt was die nächsten Wochen so mit sich bringen.

Prof. Dr. Bodo Herzog an der Humpis-Schule

Prof. Dr. Bodo Herzog zu Besuch an der Humpis-Schule Ravensburg

berichtet von Dr. Thomas Wachter

Am 24.02.2026 hielt Herr Prof. Dr. Bodo Herzog von der ESB Business School der Hochschule Reutlingen vor den Schülerinnen und Schülern der JST 2 sowie der Klasse 2BAT1 (Bankkaufleute mit Zusatzqualifikation Privates Vermögensmanagement) eine Vorlesung zum Thema „Monetary Policy of the European Central Bank: Goals, Strategy, and Instruments“.

Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre und der Mathematik promovierte Herr Prof. Dr. Herzog in Volkswirtschaftslehre zum Thema „Fiscal-Monetary Interaction and the Stability and Growth Pact in the European Monetary Union“. Neben zahlreichen Gastprofessuren, national wie international, ist Herr Prof. Dr. Herzog ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomie und Geldtheorie, an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen somit u.a. in der Geldtheorie und -politik, der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, der Europäischen Zentralbank, aber auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz in der Wirtschaft (AI-Methods in Economics) und der stochastischen Simulation.

Herr Prof. Dr. Herzog gab den Schülerinnen und Schüler der Humpis-Schule einen Einblick in seine Lehre und Forschung zum Thema der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Insbesondere konnte er aufzeigen, dass die Änderung des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank im Juli 2021 von einer Zielrate von knapp unter zwei Prozent auf ein symmetrisches Ziel von 2,0 % einen signifikant steigernden Effekt auf die Preissteigerungsrate der Eurozone hatte bzw. hat – und nicht nur externe Faktoren.

Die Schülerinnen und Schüler der Humpis-Schule bekamen durch die doppelstündige Vorlesung von Herrn Prof. Dr. Herzog einen Eindruck, was sie bei einem zukünftigen Studium der Wirtschaftswissenschaften erwarten könnte. Zugleich waren die Schülerinnen und Schüler aber auch sehr beeindruckt von der verständlichen und spannenden Vortragsweise von Herrn Prof. Dr. Herzog zu dem Themengebiet der Geldpolitik. Vielen Dank an Herrn Prof. Dr. Herzog für sein Kommen an die Humpis-Schule Ravensburg und an seinen Neffen, Julian Streif, Schüler der Klasse 2BAT1, für die Vermittlungstätigkeiten.

Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ – Tischtennis

Auf dem Treppchen beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ – Tischtennis

berichtet von Andreas Matheis

Unsere Tischtennismannschaft erreichte beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Landesfinale in Albstadt einen hervorragenden 3. Platz!

In hochklassigen, aber leider sieglosen Spielen gegen das Burghardt-Gymnasium Buchen (Odenwald) und das Elisabeth-Seibert-Gymnasium Bernhausen zeigte unser Team großen Kampfgeist. Mit einem engagierten Auftritt und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang schließlich ein verdienter Sieg gegen die GHSE Emmendingen, der den Platz auf dem Podest im Landesfinale sicherte.

Ein großartiger Erfolg und der verdiente Lohn für eine starke Saison!

Für die Humpis-Schule spielten:
🏓 Alexandru Stefanoiu (Jg. 2)
🏓 Raphael Panis (Jg. 1)
🏓 Steffen Grusser (WG 11)
🏓 Felix Herrmann (WG 11)

Skitag in Schruns

Kaiserwetter und beste Stimmung beim Skitag in Schruns

berichtet von SMV

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Pistenverhältnissen erlebte unsere Schule einen rundum gelungenen Skitag im Montafon. Ziel war der Wintersportort Schruns, der uns mit traumhaftem Bergpanorama und optimal präparierten Abfahrten empfing.

Pünktlich um 07:00 Uhr starteten 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Richtung Berge. Vor Ort erwarteten uns griffige Pisten, ideale Bedingungen für sportliche Carving-Schwünge sowie eine gemütliche Einkehr auf der Hütte mit regionalen Spezialitäten.

Ein besonderes Lob gilt unseren Schülerinnen und Schülern: Ihr Verhalten war während der gesamten Ausfahrt vorbildlich. Alle hielten sich zuverlässig an die vereinbarten Regeln und trugen so maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf und zur positiven Stimmung bei.

Gegen 18:00 Uhr kehrten wir schließlich müde, aber zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck zurück.

Ein herzlicher Dank an alle Beteiligten für diesen gelungenen Tag!
Eure SMV

Jugend trainiert für Olympia – Tischtennis

Humpis-Schule gewinnt RB-Finale bei „Jugend trainiert für Olympia“ – Tischtennis

berichtet von Andreas Matheis

Großer Erfolg für die Humpis-Schule:

Unsere Tischtennismannschaft sicherte sich beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im RB-Finale erneut den ersten Platz.

In äußerst spannenden Begegnungen gegen das Montfort-Gymnasium Tettnang, die Karl-Arnold-Schule Biberach und die Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim bewies das Team große Nervenstärke und begeisterte mit hochklassigem Tischtennis.

Für die Humpis-Schule spielten:
🏓 Alexandru Stefanoiu (Jg. 2)
🏓 Raphael Panis (Jg. 1)
🏓 Steffen Grusser (WG 11)
🏓 Felix Herrmann (WG 11)

Planspiel Börse

2. Platz beim Planspiel Börse

berichtet von Robin Heine

Beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Ravensburg hat das Team MoneyMakers11e (Schüler der Eingangsklasse WG11E des Wirtschaftsgymnasiums) den 2. Platz im Schülerwettbewerb Performance belegt.

Dafür erhält die Gruppe einen Geldpreis von 750 € (davon 375 € für das Siegerteam und 375 € für die Klassenkasse). Herzlichen Glückwunsch an Simon Stiefvater (links im Bild), Samuel Klaus (fehlt im Bild) und Sören Kurz (rechts im Bild)!

Vortrag Ehemaliger

„Fünf Tage nach dem Abi stand ich zur Lehre in der Küche im Vier Jahreszeiten in Hamburg“

berichtet von Dr. Oliver Greuling

Mit diesem Satz begann Leander Fuchs seinen Vortrag zu seinem Werdegang seit dem Abitur im Corona-Jahr 2020. Er holte mit seiner zugewandten und offenen Art die Anwesenden aus allen Eingangsklassen ab, die sich ganz auf Leander einließen. In loser Folge referieren Ehemalige des Internationalen Zugs am Wirtschaftsgymnasium über ihre Ausbildungsstationen seit dem Abgang als Abiturienten. Am Rutenfreitag, 25. Juli 2025, konnte mit Leander Fuchs ein Ehemaliger gewonnen werden, der nach einer Lehre den akademischen Weg einschlug.

Leander berichtet von seiner Hamburger Lehre im Hotel Fairmont Vier Jahreszeiten

Leander hatte sich bereits früh dafür entschieden, nach dem Abitur in jedem Fall etwas Handwerkliches zu erlernen. Da ihm Kochen viel bedeutet, lag es nahe, eine entsprechende Lehre zu starten. Es zog ihn nach Hamburg in das renommierte Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Das Hotel gehört zur französischen Accor-Gruppe und zählt mit seinen Restaurants zur Spitzenklasse. Die Ausbildung zum ‚Commis de Cuisine‘ beschrieb Leander kurzweilig und spannend mit anschaulichen Bildern und vielen Anekdoten.

Die Hierarchie in der Küche der Spitzengastronomie sei zwar streng und fast schon militärisch organisiert. Das sei aber notwendig mit Blick auf die Ansprüche der Gäste, die jeweils auf den Punkt genau zubereitet die Gänge ihrer Menüs serviert bekommen. Daneben sei die Schulung des eigenen Geschmacks- und Geruchssinns zentral in der Ausbildung in Hamburg gewesen. Nach Abschluss der Lehre arbeitete er für eine Saison als ausgelernter Koch in einem Restaurant in Gstaad, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Und nach einem Jahr Auszeit, die Leander mit Reisen nach Ländern in Südamerika verbrachte, studiert er inzwischen an der Dualen Hochschule in Heilbronn im Studiengang Food Management. Sein Ausbildungsbetrieb ist die Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG, die zur Schweizer Coop-Gruppe zählt.

Leander beim Vortrag vor den Eingangsklassen

Leander beantwortete vorab gesammelte und ihm zugestellte Fragen geradezu charmant, welche die Schul- und Ausbildungszeit, aber auch den privaten Bereich betrafen. So würde er für sein erstes Date nichts vorher Festgelegtes kochen wollen, sondern mit der Person zusammen die Zutaten einkaufen und daraus etwas kreieren. Als sein Leibgericht und inspirierendes Vorbild fürs Kochen gab Leander die Dampfnudeln mit Vanillesoße von seiner Oma an. Die Frage nach den Namen der interessantesten Promis wollte er dagegen nicht beantworten, denn Diskretion sei in guten Häusern gerade von Berühmtheiten sehr hoch geschätzt.

Das kooperative Studium an der DHBW und die Ausbildung in den Betrieben der Transgourmet bezeichnete Leander als ideal. So würde im Betrieb der Transgourmet Nachhaltigkeit schon eine große Rolle spielen, was ihn sehr anspricht. Die DHBW Heilbronn verfügt über einen hochmodernen und ansprechenden Campus, welcher großzügig durch eine private Stiftung finanziert und gefördert wird. Zudem sei die Stadt Heilbronn mit dem Aufbau zum deutschlandweit relevanten KI-Standort eine moderne, regelrecht pulsierende und damit besonders lebenswerte Stadt.

Leander schloss seinen Vortrag mit dem Hinweis, welchen Vorteil das WG-Abi mit sich brächte, da er die Kenntnisse im Studium nun gut gebrauchen könnte, während Mitstudierende ohne wirtschaftlichen Hintergrund sich schwertäten.   

Wirtschaftsgymnasium besucht Ravensburger Spiele

GFS in BWL

berichtet von Caira Kreusch

Die Jst. 1.5 hat Montag, 14.07.2025, im Rahmen einer GFS im Fach BWL das
Unternehmen Ravensburger besucht. Nach der Vorstellung des Unternehmens
durften die Schüler die Produktion besichtigen. Dabei wurde ihnen
nähergebracht, wie ein Puzzle entsteht und welche Abläufe dahinterstecken.
Abschließend gab es ein gemeinsames Essen.

Informatikkurs besucht Lehrstuhl an der RWU

Informatikkurse besuchen die Hochschule Ravensburg Weingarten

berichtet von Kurz/ Krumm

Schüler*innen aus zwei Informatik-Kursen des Wirtschaftsgymnasiums an der Humpis-Schule Ravensburg besuchten mit den beiden Lehrkräften Regina Kurz und Leo Kalb das LAB4DTE an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten.

An der Hochschule erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm: Marvin Bitzer, Student der Wirtschaftsinformatik, gab Einblicke über die Anwendung von KI in der Automatisierung von Geschäftsprozessen. Professor Dr. Wolfram Höpken, Leiter des Instituts für digitalen Wandel an der Hochschule, erläuterte unterschiedliche Möglichkeiten zur Datenanalyse. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. Christoph Bonenberger informierte über Machine Learning und Doktorand Matthias Jäger über 3D-Sensorik. Dabei wurden uns beeindruckende Einblicke in die Technik, den Anforderungen bei der Umsetzung, mögliche Einsatzgebiete und zukünftige Projekte gewährt.

Heike Krumm, die an der RWU seit März für die Schulkontakte zuständig ist, freute sich sehr über den Besuch und den intensiven Austausch mit den Lehrkräften und Informatik-Schüler*innen. Über weitere Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit wurde gesprochen.

Herzlichen Dank, für diese tollen Mittag.

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