15.12.2021

Gelungene Entscheidung zwischen Studium und Ausbildung – die Ehemalige Franziska Stadler berichtet von ihrer Dualen Ausbildung und dem Studium bei der Waldner Holding SE & Co. KG in Wangen im Allgäu

berichtet von Dr. Oliver Greuling

In lockerer Folge berichten Ehemalige des Internationalen Zugs am WG von ihrem Werdegang. Erneut konnte mit Franziska Stadler eine Referentin aus der letztjährigen Abitur-Klasse des Internationalen Zugs für einen Vortrag zu ihrer derzeitigen Ausbildung vor der internationalen Klasse der Jahrgangsstufe 1 gewonnen werden.

Am Vormittag des 09. Dezember 2021 referierte Franziska Stadler völlig frei und der Klasse sehr zugewandt über ihre Ausbildung im Rahmen eines Dualen Studiums bei Waldner. Ihre Wahl fiel auf die Wangener Firma aus dem Bereich der Investitionsgüterherstellung, weil gerade Firmen mit den weniger bekannten Namen im Raum Bodensee und Oberschwaben durch ihr starkes Engagement im Rahmen des DHBW-Studiums interessant sind, so Franziska.

Letzteres schlage sich insbesondere bei der Betreuung in den Zeiten der Ausbildung im Betrieb nieder. Die etwa 25 jungen Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Ausbildungsgängen in jedem Jahrgang fühlten sich sehr gut angeleitet und umsorgt, was zu einer hohen Motivation führe, sich in dem Unternehmen einzubringen.

Der international operierende Konzern Waldner mit Hauptsitz in Wangen produziert an mehreren süddeutschen Standorten unter anderem Laboreinrichtungen, darunter auch Lernräume für Schulen, sowie Abfüllanlagen für die Lebensmittelbranche und Pharmaindustrie. Dem Unternehmen geht es gut, trotz der anhaltenden Pandemiesituation, da es mit seinen Anlagen stetigen Absatz verzeichnet.     

Nach der Vorstellung von Fakten und Zahlen kam Franziska auf ihren Entscheidungsprozess zu sprechen: sie habe alle Vor- und Nachteile zwischen Ausbildung, Studium und der Mischform des Dualen Studiums abgewogen und kam zu der Erkenntnis, dass sie sich in einem Dualen Studium am besten wiederfände. Dass der Leistungsdruck während der Phase des Studiums an der DHBW immens ist, gab Franziska offen zu - und das, obwohl sie mit zu den besten Ihres Abitur-Jahrgangs zählte. Der Ausgleich würde aber durch die spannende und abwechslungsreiche Arbeit in den Phasen der Ausbildung im Betrieb gegeben, welcher von einem kollegialen Klima geprägt sei.

Franziska machte abschließend deutlich, dass sie sich durch die Wirtschaftsinhalte sehr gut auf das Studium an der DHBW vorbereitet fühlt. Vieles von den Inhalten käme wieder im Studium, wenngleich mit deutlich höherem Tempo. Und ja, auch sie habe es damals gehasst, jede Woche debattieren zu müssen. Aber heute profitiere sie mit am meisten davon, weil sie in Verhandlungen und bei Gesprächen auf die beim ‚Debating‘ erlernten Fähigkeiten zurückgreifen könne.

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