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23.07.2021Win-Win-Win-Situation für die Klasse WG11C des internationalen Profils mit der Ehemaligen Nadine Zadravec von ifm electronic gmbh und angehenden Lehrkräften berichtet von Dr. Oliver Greuling

Der Superlativ als Umschreibung mit einer gleich dreifachen Win-Situation schien im Nachgang mehr als berechtigt. Nadine Zadravec (Abi 2020) berichtete von ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der ifm electronic gmbh in Tettnang vor der Klasse WG11C im internationalen Zug am Wirtschaftsgymnasium. Angehende Lehrkräfte vom Seminar Weingarten waren beim Vortrag vor der Klasse zu Gast und kamen anschließend mit der Klasse ins Gespräch.

In loser Folge berichten Ehemalige des internationalen Zugs am WG von ihrem Werdegang. Dieses Jahr konnte Nadine Zadravec für einen Vortrag gewonnen werden. Am Nachmittag des 23. Juli 2021 referierte Nadine informativ gelungen und geradezu spannend zu ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation bei der ifm electronic gmbh in Tettnang.

Von Beginn an war deutlich geworden, dass Nadine die Ausbildung und das Arbeiten in dem Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sehr schätzt. Das bezog sich nicht nur auf die Annehmlichkeiten und Incentives, welche ifm bereithält, sondern vor allem auf die hohe Wertschätzung, die alle Auszubildenden erfahren würden. Wesentlichen Anteil an dem Umgang dürfte die Personalpolitik haben, wonach alle Auszubildenden des international agierenden Konzerns später tatsächlich übernommen werden könnten.

Beides sporne Nadine zu einem ihr als Schülerin noch nicht gekannten Maß an Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz an, wobei sie das nicht als Last, sondern das Arbeiten an sich selbst und die Entwicklung neuer Kompetenzen als Freude erleben würde. Nadine machte auch deutlich, dass die Unternehmung mit Hauptsitz in Essen hohe Ansprüche hat. Diese würde man aber gerne erfüllen, weil man sich in jeder Hinsicht gefördert sieht.

Ihren Vortrag schloss Nadine mit der Beantwortung ihr vorab zugeschickter Fragen, die sich unter anderem auf das Engagement und auf Tipps im schulischen Kontext bezogen. Unter anderem wurde klar, dass die internationalen Themen in BWL und VWL ihr bei der Ausbildung an der Hugo-Eckener-Schule in Friedrichshafen helfen würden, und sie die bilingualen Fähigkeiten fast täglich bei der Arbeit benötige.

Nach dem Vortrag ging es ins Freie, wo sich die Schülerinnen und Schüler der WG11C in kleinen Gruppen mit den angehenden jungen Lehrkräften zusammensetzten. Bereits gesammelte Fragen über (Wunsch-)Vorstellungen der Klasse zu Lehrkräften bildeten die Grundlagen Ausgangspunkt für einen zwanglosen und sehr offenen Austausch. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr wertgeschätzt durch das Gespräch auf Augenhöhe. Und die jungen Kolleginnen und Kollegen waren im Nachgang des Austauschs beeindruckt von der Klarheit, Sachlichkeit und der Gabe zur fairen Differenzierung ihrer Beobachtungen sowie den daraus folgenden Wunschvorstellungen. Dass sich vieles davon mit den von ihrem deren Seminar-Ausbilder im Fach Pädagogik vermittelten Inhalten deckte, stärke deren Selbstbewusstsein und steigere die Freude, wenn man ab Herbst eigenständig unterrichten würde.

Durch den Austausch konnten -ohne Übertreibung- alle drei teilnehmenden Seiten voneinander profitieren. Das ermutigt dazu, eine ähnlich gestaltete dreifache Win-Situation erneut zu organisieren.

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