Industriekaufleute
Kontakt
Fachbereichs- | Thomas Feirle | |
Anschrift: | Humpis-Schule Ravensburg | |
Tel.: | 0751/368-301 | |
Fax: | 0751/368-318 | |
E-Mail: | ||
Sprechzeiten: | nach Vereinbarung |
Klassen
Unterrichtstage im Schuljahr |
| ||||
| Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag |
1KI1 | A-Woche |
|
| x |
|
1KI2V | A-Woche | x |
|
|
|
2KI1 | B-Woche | x |
|
|
|
2KI2V | B-Woche |
|
| x | |
3KI1 | B-Woche | x | |||
3KI2W | x | ||||
|
|
|
|
| |
Fächer / Stunden
Langzeitklassen | 1. Schuljahr | 2. Schuljahr | 3. Schuljahr |
Pflichtbereich | |||
Religionslehre/Ethik | 1 | 1 | 1 |
Deutsch | 1 | 1 | 1 |
Gemeinschaftskunde | 1 | 1 | 1 |
Berufsfachliche Kompetenz |
| ||
- Schwerpunkt | 3 | 5 | 5 |
- Schwerphnkt | 3 | 2 | 1 |
- Schwerpunkt | 1 | 1 | 2 |
- Schwerpunkt | 1 | - | - |
Projektkompetenz | -- | -- | -- |
Wahlpflichtbereich: | |||
S/E-Programm | (1) | 2 | 2 |
Englisch | (1) |
|
|
Summe: | 13 | 13 | 13 |
Kurzzeitklassen: | 1. Schuljahr | 2. Schuljahr |
Pflichtbereich | ||
Religionslehre/Ethik | 1 | 1 |
Deutsch | 1 | 1 |
Gemeinschaftskunde | 1 | 1 |
Berufsfachliche Kompetenz |
| |
- Schwerpunkt Betriebswirtschaft | 4 | 4 |
- Schwerpunkt Steuerung und | 2 | 2 |
- Schwerpunkt Gesamtwirtschaft | 1 | 2 |
- Schwerpunkt | 1 | - |
Projektkompetenz | -- | -- |
Wahlpflichtbereich: | ||
S/E-Programm | (1) | 2 |
Englisch | (1) |
|
Summe: | 13 | 13 |
Berufsbild
Arbeitsgebiet
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Lernfeldkonzeption bei neuen und neugeordneten Berufen
Im Rahmen der Weiterentwicklung des dualen Systems der letzten Jahre sind auf Bundesebene zwei Entwicklungen für die Berufsschule von Bedeutung. Neben einer Neugestaltung der Rahmenlehrpläne neuer und neugeordneter Berufe fand eine Neugestaltung der Prüfungen statt. Damit einher ging eine verstärkte Ausrichtung der Methodik auf den Begriff der Handlungskompetenz.
Das Lernfeldkonzept
Rahmenlehrpläne neugeordneter Berufe orientieren sich an betrieblichen Handlungsabläufen und zielen auf die Ganzheitlichkeit der Lernprozesse ab. Diese Veränderung führte zu einer Strukturierung der Rahmenlehrpläne in Lernfelder. Nicht fachsystematische Inhaltskataloge stehen im Vordergrund, sondern das gemeinsame verfolgte Ziel beider Lernorte: Jugendliche sollen am Ende jedes Ausbildungsabschnitts bestimmte berufliche Handlungsabläufe verstehen. Der Berufsschulunterricht soll so stärker auf die Erfahrungswelt der Auszubildenden bezogen werden.
Lernen in Lernfeldern geht also über die reine Vermittlung von Fachkompetenz hinaus und fördert verstärkt die überfachlichen Kompetenzen (Personal-, Sozial-, Methoden-, Lern- und Kommunikationskompetenz). Die offenen Strukturen der Lernfelder ermöglichen größere methodische Freiräume und erleichtern die Integration neuer Inhalte sowie die Sicherung der Aktualität des Lehrplans.
Umsetzung der bundeseinheitlichen Rahmenlehrpläne in Baden-Württemberg
Aufgabe des bundeseinheitlichen Rahmenlehrplans ist die Entwicklung und Abstimmung der Lernfelder für den jeweiligen Ausbildungsberuf. Zur Unterstützung der Umsetzung werden die Lernfelder in Baden-Württemberg didaktisch aufbereitet und in einem Landeslehrplan verbindlich an die Schulen gegeben. Diese Konkretisierung der Inhalte ist unabdingbar nötig, da eine landeseinheitliche, gemeinsame, zentrale Prüfung beibehalten werden soll. Die Ausgestaltung der Lernfelder im Unterricht geschieht dann durch Lehrerteams der einzelnen Berufsschule.
Beim Ausbildungsberuf „Industriekaufmann/Industriekauffrau“ beinhalten die 16 Lernfelder Themen aus der Betriebswirtschaft, dem Rechnungswesen und der Volkswirtschaft. Dabei ist innerhalb jedes Lernfeldes einer dieser Bereiche besonders ausgeprägt. Auf Grund dieser Konstellationen werden die Lernfelder in den drei Schwerpunkten „Betriebswirtschaft“, „Steuerung und Kontrolle“ sowie „Gesamtwirtschaft“ gebündelt. Die drei Schwerpunkte werden in der Stundentafel zum Bereich „Berufsfachliche Kompetenz" zusammengefasst. Neu ist der zweite Kompetenzbereich: „Projektkompetenz".
Die grundlegenden Techniken der Text- und Datenverarbeitung werden in der Grundstufe (erstes Ausbildungsjahr) im Schwerpunkt „Informationsverarbeitung“ erarbeitet. In den Fachstufen (restliche Ausbildungsjahre) wird kein eigener Schwerpunkt „Informationsverarbeitung“ mehr ausgewiesen. Der anwendungsorientierte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken ist nur innerhalb der drei anderen Schwerpunkte möglich.
Zur Förderung teamorientierten Arbeitens und zur Einführung in das Projektmanagement werden in der Grundstufe im Bereich „Projektkompetenz" zunächst wichtige Grundlagen hinsichtlich Methoden- und Sozialkompetenz gelegt. In den Fachstufen sind dann breit angelegte Projektarbeiten - inhaltlich und organisatorisch in den drei Schwerpunkten der berufsfachlichen Kompetenz - vorgesehen. Die drei Schwerpunkte und die Projektkompetenz werden im Zeugnis jeweils mit einer eigenen Note ausgewiesen. Im Bereich der Projektkompetenz ergibt sich die Note durch Leistungsbeurteilungen der an den Projekten beteiligten Lehrerteams.
Im Abschlusszeugnis der Berufsschule werden neben den allgemeinbildenden Fächern Religion, Deutsch und Gemeinschaftskunde die Schwerpunkte der berufsfachlichen Kompetenz und die Projektkompetenz mit eigenen Noten als Jahresleistungen ausgewiesen. Zusätzlich werden die schriftlichen Prüfungsleistungen im Zeugnis aufgenommen.
Landesinstitut für Erziehung und Unterricht
Ausbildungsinhalte
1. Berufsfachliche Kompetenz - Erläuterungen
Die drei Lernfelder im Bereich der berufsfachlichen Kompetenz orientieren sich an typischen Situationen des beruflichen Alltags aus dem Industriebetrieb. Zur Förderung der beruflichen und persönlichen Handlungskompetenz gehen die Lernfelder von ganzheitlichen, lebensnahen Problem- und Entscheidungssituationen aus dem beruflichen und persönlichen Erfahrungsfeld der Schülerinnen und Schüler aus, die diesen ein hohes Maß an Selbsttätigkeit abfordern. Die handlungsorientierte Zielsetzung lässt sich durch unterschiedliche Unterrichtsmethoden verwirklichen, wobei Lernarrangements mit methodischen Großformen wie Projekt, Planspiel, Fallstudie oder Rollenspiel empfehlenswert erscheinen. Im Sinne einer ganzheitlichen Erfassung der betrieblichen Wirklichkeit und der notwendigen wert- und mengenmäßigen Darstellung von Geschäftsprozessen sind Informations- und Kommunikationsinstrumente zu nutzen, die interne und externe Prozesse funktionsübergreifend abbilden. (ERP-Systeme) Die Anordnung der Lernfelder geht vom Prinzip der zunehmenden Komplexität aus. Im Interesse einer breit angelegten Erstausbildung sehen die Lernfelder in der Grundstufe die Erarbeitung von Kernqualifikationen vor. Die Zielsetzungen folgen hier einer sachorientierten Inhaltsanordnung. Die Zielsetzungen der Lernfelder in den Fachstufen folgen überwiegend einer prozess- oder projektorientierten Inhaltsanordnung. Anhand authentischer Lernsituationen, welche die Ganzheitlichkeit von Planung, Ausführung und Kontrolle enthalten, sollen die Schülerinnen und Schüler durch eigene Erfahrungen lernen, Lösungen eigenständig zu erarbeiten und schließlich selbst die Planung, Ausführung und Kontrolle ihres Lernprozesses zu übernehmen. Im Schwerpunkt Betriebswirtschaft sind die Lernfelder "Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren", "Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren" und "Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren" prozessorientiert angelegt - Diese Kernprozesse eignen sich besonders zur Einführung in prozessorientierte Sichtweisen und Fragestellungen und zum Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware. Im Schwerpunkt Steuerung und Kontrolle steht der Gedanke der betriebswirtschaftlichen Auswertung im Vordergrund. Teilbereiche des Rechnungswesens, die mit berufsspezifischen Funktionsabläufen verbunden sind, finden ihre Berücksichtigung in den betreffenden Lernfeldern auch anderer Schwerpunkte. Im Schwerpunkt Gesamtwirtschaft erwerben die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Qualifikationen, die sie befähigen, Lebenssituationen als Beschäftigte, Konsumenten und Staatsbürger zu bewältigen. Im Schwerpunkt Informationsverarbeitung werden den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in folgende Teilbereiche vermittelt. |
Im Teilbereich Datenverarbeitung erkennen die Schülerinnen und Schüler Hardwareanforderungen und organisieren Daten auf dem Arbeitsplatzrechner. Sie begleiten die Einrichtung lokaler Netze und verstehen die Bedeutung und die Struktur des Intranets/Internets. Lern- und Leistungskontrollen sollen die im Bereich der berufsfachlichen Kompetenz angestrebten Ziele möglichst umfassend abdecken. Sie dürfen sich nicht auf das Abprüfen erworbener Kenntnisse beschränken, sondern sollen handlungs- und entscheidungsorientierte Aufgabenstellungen enthalten. Landesinstitut für Erziehung und Unterricht
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||
2. Projektkompetenz - Erläuterungen
Im Rahmen der Projektkompetenz erfassen die Schülerinnen und Schüler einen komplexen Arbeitsauftrag, stellen den Bedarf an Informationen fest und strukturieren das grundsätzliche Vorgehen während der Projektarbeit. In der Erarbeitungsphase wird das Material im Hinblick auf die Ausgangsfrage bearbeitet und zur Vorbereitung der Präsentation dokumentiert. Nach der Vorstellung der Projektergebnisse werten die Schülerinnen und Schüler die Projektarbeit aus und reflektieren den Verlauf und das Ergebnis. Die einzelnen Phasen durchdringen sich situationsbedingt gegenseitig. Aufgrund des komplexen Projektauftrags ist von einem entsprechenden Informations- und Planungsbedarf zwischen den Lehrkräften der beteiligten Schwerpunkte auszugehen. Letztlich ist eine enge Zusammenarbeit der Lehrkräfte für die gemeinsame Beurteilung der Projektkompetenz der einzelnen Projektteilnehmer erforderlich. Unterricht im Fach Projektkompetenz dient in der Grundstufe dem Überprüfen und Festigen der vorhandenen Methodenkompetenz, d.h. der Aufgabenfindung und der Entwicklung von Lösungsstrategien, den Techniken der Informationsgewinnung und Informationsverarbeitung, den Techniken der geistigen Auseinandersetzung mit dem Projektauftrag sowie den Präsentationstechniken. Zugleich steht die Entwicklung teamorientierten Arbeitens und die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung offener Lernprozesse im Vordergrund. In der Grundstufe sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Möglichkeiten erkennen und durch planmäßiges Training erweitern. Zum Erreichen dieses Ziels bedarf es der gemeinsamen Planung, Durchführung und Kontrolle durch die Lehrkräfte des berufsfachlichen und des allgemeinen Lernbereichs. Die im Rahmen der Projektkompetenz erreichten Fähigkeiten sollen den gesamten Arbeits- und Lebensprozess der Schülerinnen und Schüler begleiten und zur beruflichen Handlungskompetenz entscheidend beitragen. In den Fachstufen steht das Bemühen im Vordergrund, vorhandene Fach- und Methodenkompetenz in neuen Situationen, Zusammenhängen und Problemstellungen zu aktivieren und einzusetzen. Konkrete, für immer festgeschriebene Projektthemen sind im Lehrplan nicht vorgesehen. Die Projektthemen und -aufträge ergeben sich vielmehr aus den Zielen und Inhalten der Schwerpunkte des berufsfachlichen Bereichs und werden gemeinsam von den betroffenen Lehrkräften erarbeitet und vergeben. Der für Projektkompetenz in der Stundentafel vorgesehene Zeitrichtwert steht dann für die projektorientierte Erarbeitung geeigneter Lernsituationen oder ganzer Lernfelder in den Schwerpunkten zur Verfügung. Für die Projektkompetenz ist in jedem Schuljahr eine Einzelnote zu erteilen. Landesinstitut für Erziehung und Unterricht |
Ausbildungsbetriebe
Autobar Packaging | |
Blum-Novotest GmbH | |
Brändle GmbH | --------- |
Coperion Waeschle GmbH & Co. | |
Corus Aluminium GmbH | |
DaimlerChrysler AG | http://www.ravensburg.mercedes-benz.de |
Dr. Schaette AG | |
Elektro Projekt | |
Hawera Probst GmbH | |
Hymer AG | |
Joh. Sprinz GmbH & Co. KG | |
Franz Lohr | |
K & M Präzisionstechnik | |
MABAU GmbH | |
Fritz Moll Textilwerke | |
pro solar | |
Technische Werke Schussental | |
ThyssenKrupp Drauz Nothelfer | |
Ravensburger AG | |
Schaffner Wäscheservice | -------- |
Schranz Individuelle Raummode | |
Steinhauser GmbH | |
Willi Stadler GmbH & Co KG | |
Schuler Cartec | |
STORA ENSO GmbH & Co. KG | |
Thuega Aktiengesellschaft | |
Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG | |
Vatech Escher Wyss GmbH | |
Venta Luftwäscher | |
Vetter Pharma Fertigung GmbH & Co. KG | |
Voith Paper | |
Wenglor Sensoric |
|
OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH |
Prüfung
Muster Prüfungsaufgaben: Download-ZIP
Übersicht über die Teilgebiete der schriftlichen Prüfung:
Prüfungsfach | Prüfungszeit |
Deutsch | 120 Minuten |
Gemeinschaftskunde | 60 Minuten |
Geschäftsprozesse/Betriebswirtschaft | 180 Minuten |
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle | 90 Minuten |
Wirtschafts- und Sozialkunde/Gesamtwirtschaft | 60 Minuten |