Qualitätsmanagement der Humpis-Schule
Die Wichtigkeit von Qualität im Bildungsbereich ist heute allen involvierten Personen – Politikern, Schulleitern, Lehrern, Eltern und Schülern – bewusst. Welche Faktoren diese Qualität in welchem Ausmaß beeinflussen, ist jedoch höchst umstritten. Bei der Frage, was eine gute Schule ist, gehen die Meinungen seit jeher auseinander.
Allgemein wird akzeptiert, dass es die Qualität nicht gibt, dass sie vielmehr nach Interessen, Absichten und Kontexten der Beurteilenden sowie der Institutionen definiert werden muss.
Die Frage ist also nicht, ob es Schulqualität gibt, sondern wie die vorhandene Qualität systematisch verbessert werden kann.
Eine möglichst differenzierte Erfassung der Qualität muss all diese verschiedenen Interessen und Faktoren sowie deren Wechselbeziehungen berücksichtigen.
Eine Möglichkeit dazu sind verschiedene Dimensionen von Qualität. Umfassend ist in diesem Zusammenhang ein System, welches die verschiedenen Aspekte von Schulqualität zu berücksichtigen versucht und auf der Grundlage von Informationen zur Qualität Entscheidungen zu sämtlichen Stadien des Bildungsprozesses bzw. zu allen Bereichen der Bildungsinstitution zu treffen erlaubt.
Im Dezember 2006 verabschiedete der Landtag von Baden-Württemberg das geänderte Schulgesetz und die darin festgeschriebene Verpflichtung der Schulen zur Evaluation. Im Konzept "Operativ Eigenständige Schule" OES wird die Selbst- und Fremdevaluation in ein System der Qualitätsentwicklung eingebettet und für die beruflichen Schulen konkretisiert.
Bausteine der Schulqualität nach dem OES-Konzept sind:
- Leitbild
- Individual-Feedback
- Teambildung: Humpis-Schule: Schwerpunktkonzept
- Evaluation: Selbstevaluation und Fremdevaluation
Wir verfolgen das Ziel der Entwicklung der Schule zur lernenden Schule, die fähig ist zu Selbstorganisation, Selbstreflexion und Selbststeuerung.
Umsetzung der Evaluation
SEIS-Instrument der Bertelsmann-Stiftung